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    5 inspirierende Ratschläge von Menschen, für die berufliche Erfüllung kein Fremdwort ist - Teil 3 Artikelserie

    Geschrieben von Nicole

    Du hast morgens überhaupt keine Lust, aufzustehen?

    Willst eigentlich gar nicht zur Arbeit? Fragst dich, was dich heute wieder dort erwartet? Im schlimmsten Fall zählst du sogar die Stunden bis zum Feierabend?

    Keine Sorge, damit bist du nicht allein.

    Das Problem kennen viele Menschen.

    Sehr viele.

    Die meisten akzeptieren es als notwendiges Übel.

    Sie machen trotzdem weiter.

    Jeden.

    Einzelnen.

    Tag.

    Das ist lobenswert.

    Aber glücklich macht es nicht.

    Im Gegenteil.

    Es macht krank.

    Die Burnoutkliniken sind VOLL von Menschen,

    die der Job krank gemacht hat.

    Wenn du diese Menschen fragst, was sie am Ende dorthin gebracht hat, wirst du oft hören:

    "Ich konnte nicht Nein sagen",

    "Ich habe ständig meine Grenzen übertreten",

    "Pausen waren für mich Fremdwörter",

    "Ich wollte unbedingt besser sein als die anderen und Karriere machen".

    Beispiele für solche Menschen kannst du in dieser Reportage finden (sie erklärt übrigens sehr gut, was Burnout eigentlich ist):

    Tja.

    Karriere machen ist gut.

    Karriere machen ist richtig.

    Zuverlässig und strebsam sein auch.

    Aber doch NICHT

    auf KOSTEN

    der eigenen GESUNDHEIT!!

    Was ich damit sagen will:

    Übernimm Verantwortung.

    Und zwar nicht nur für deinen JOB, sondern auch für DICH.

    Dann wird dir sowas wie ein Burnout wahrscheinlich nicht passieren.


    Ältere Menschen stehen da gut drüber.

    Nicht nur, weil sie bereits in Rente sind sondern auch, weil sie in ihrem Leben diverse berufliche Erfahrungen (gute UND schlechte) gemacht haben.

    Sie wissen also ziemlich genau, wie man berufliche Erfüllung erlangen kann (oder eben NICHT, wenn man auf seinem Lebensweg nicht gut auf sich achtet!).

    Berufliche Erfüllung: Alte Menschen wissen, wie es geht!

    Karl Pillemeier hat in seinem Buch *„Die kleinen Dinge machen das Leben schön“ mehr als tausend Senioren genau zu diesem Thema befragt.

    Die große Frage ist:

    Wie erlangt man

    berufliche Erfüllung?

     

    Hier sind die Antworten, die Karl Pillemeier bekommen hat:

    Berufliche Erfüllung - Tipp 1: Suche dir eine Tätigkeit, die für dich Sinn macht

    Gehörst du zu den Menschen, die ihren Beruf hauptsächlich danach ausgewählt haben, wie viel sie verdienen?

    Klar, dieses Denken ist weit verbreitet.

    Und es ist nachvollziehbar.

    Natürlich ist es nicht schlecht, wenn du einen Beruf hast, bei dem du ein sehr gutes Einkommen hast.

    Aber Sinn machen

    sollte er für dich auch.

    Warum?

    Weil du jeden Tag aufstehen musst.

    Weil du jeden Tag hingehen musst.

    Und weil du das gerne tun solltest.

    Denn wenn du das NICHT gerne und mit Sinn tust,

    wirst du am Ende NICHT zufrieden sein!

    Nur von deinem Geld kannst du dir nämlich keine Zufriedenheit kaufen.

    „Nur“ Materielles.

    Ob das alleine auf Dauer so glücklich macht, ist die Frage.

    Selbstcoaching: Zeit für mich

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    Die Befragten haben am Ende ihres Lebens hierzu ganz klare Aussagen getroffen:

    • Durch harte Arbeit und viel Geld verdienen wirst du dir vielleicht alles kaufen können. Das heißt aber nicht, dass du automatisch glücklich sein wirst.
    • Wie viel Geld du im Vergleich zu anderen hast, ist nicht wichtig. Also höre auf, auf andere zu schielen, sondern mach dein eigenes Ding.
    • Wenn du einen Beruf auswählst, dann achte nicht nur darauf, wie viel du verdienen wirst sondern auch auf deine Interessen und Vorlieben. Du wirst einen Beruf nur dauerhaft mit Freude ausüben, wenn er dich erfüllt.
    • Wäge genau ab, was dir persönlich wichtiger ist: Einkommen oder in Arbeit investierte Lebenszeit. Manchmal ist es besser, weniger Geld zu verdienen und stattdessen mehr Freizeit zu haben.
    • Arbeiten „mit Sinn“ heißt, durch diese persönliches Wachstum zu erlangen und sich für andere zu engagieren. Überlege, was deine Vorstellung von „Sinn“ ist. Und wenn du es weißt, wähle deinen Beruf hauptsächlich nach diesem Kriterium aus.
    • Deine Lebenszeit ist kostbar. Arbeit ist Lebenszeit. Verschwende sie also nicht mit einer Tätigkeit, die dich langweilt oder gar runterzieht.

    Berufliche Erfüllung - Tipp 2: Deine Arbeit muss dir Freude bereiten

    Wenn du jetzt gerade im falschen Job bist, ist das kein Beinbruch.

    Ein Beinbruch ist es nur,

    wenn du

    auf Dauer dort BLEIBST.

    Weil es dich garantiert irgendwann unglücklich (oder gar krank!) machen wird.

    Viele alte Menschen mussten früher in ihren ungeliebten Jobs bleiben.

    Das jedoch hatte mit dem Krieg und den ungünstigen wirtschaftlichen Gegebenheiten zu tun.

    Heute ist das anders.

    Jeder Mensch hat die Möglichkeit, seine ursprüngliche Berufswahl später noch einmal zu verändern!

    Überlege dir also ganz genau,

    was du alternativ

    zu deinem jetzigen Job machen möchtest.

    Wenn du alleine nicht darauf kommst, gibt es ganz viele Möglichkeiten.

    Kauf dir ein Buch.

    Lass dich von Experten beraten.

    Sprich mit Menschen, die es bereits geschafft haben.

    Oder absolviere ein Praktikum.

    Irgendwann bist du dann schlauer.

    Und dann geh deinen Weg.

    Zielstrebig und mit Ausdauer.

    Die von Karl Pillemeier befragten Senioren gaben hierzu folgende Tipps:

    • Wenn du etwas erreichen willst, halte durch und lass dich von nichts und niemandem von deinem Plan abbringen.
    • Gehe Risiken ein, du kannst nur gewinnen.
    • Teile dein Berufsleben in überschaubare zeitliche Abschnitte ein. Investiere ein, zwei Jahre in eine Tätigkeit. Wenn sie dir keine Freude macht, schaue dich nach etwas anderem um.
    • Höre niemals damit auf, nach einer Arbeit zu suchen, die dir Freude und Sinn schenken könnte! Manche finden diese Arbeit erst im späteren Alter. Aber sie finden sie. Weil sie durchhalten.

    Wenn du eigenes Beispiel hören willst:

    Das was ich hier für dich mache, ist mein persönlicher beruflicher Traum.

    Ich verwirkliche ihn nun schon seit einigen Jahren. Aber das sieht nicht so aus, dass ich jeden Morgen den ganzen Tag vorm Computer sitze und das Geld nur so in mich hineinfließt.

    Nein.

    Stattdessen tippe ich unermüdlich Artikel, lese Fachbücher, überlege mir Kursinhalte und unterstütze Suchende auf ihrem Weg.

    Genau so wächst mein Traum zwar langsam, aber stetig.

    Das heißt:

    Ich investiere Zeit, Herzblut, Energie und Ausdauer.

    Ach ja, nicht zu vergessen: Geld.

    Denn während ich hier an meinem Computer sitze und mir mit meinweg-deinweg immer mehr eine finanziell lohnende Existenz aufbaue, könnte ich mich ebenso Vollzeit anstellen lassen und sofort wieder gutes Geld verdienen.

    Aber das mache ich nicht.

    Weil mir mein beruflicher Traum und dessen Erfüllung wichtig ist. Das ist das, wofür ich lebe.

    Mit ganzem Herzen und voller Energie.

    Dafür kann man auch mal eine zeitlang den finanziellen Gürtel etwas enger schnallen.

    Kommen wir zu Punkt 3 der Ratschläge der älteren Generation:


    Berufliche Erfüllung - Tipp 3: Auch ein mieser Job hat seine Vorteile

    Schüttelst du bei dieser Aussage den Kopf und rollst mit den Augen?

    Das kann ich verstehen.

    Auch ich war schon in miesen Jobs. In vielen.

    Ich bin die Meisterin der miesen Jobs.

    Wirklich.

    Wenn mir dann jemand sagte, dass ich aus diesen Situationen etwas "lernen" könne, lachte ich auf und dachte mir im Normalfall folgendes:

    „Ja, klaaar… ! Quatsch du nur! Du hast doch gar keine Ahnung, wie es mir gerade geht!“

     Und trotzdem dachte ich mir nach jedem miesen Job: DAS will ich in Zukunft NICHT mehr.

    Also änderte ich es. Immer und immer wieder. Solange, bis es sich für mich gut anfühlte.

    Dafür aber habe ich Jahrzehnte gebraucht.

    Und dabei wirklich viele Nerven gelassen. Trotzdem: Es hat sich gelohnt und ich möchte keiner meiner negativen Erfahrungen missen. Denn wie heißt es so schön: "Was dich nicht umbringt, macht dich härter." Kann ich gut unterschreiben.

    Die von Karl Pillemeier befragen Senioren geben zu diesem Punkt folgende Tipps:

    • Versuche immer – egal wo du bist - dazuzulernen und mache das Beste aus ungeliebten Situationen. Du weißt nie, wofür du diese Erfahrungen am Ende brauchst.
    • Erledige deine Arbeit gewissenhaft, auch wenn sie dich langweilt. Vielleicht ergibt sich dadurch sogar der Aufstieg in einen anderen, besseren Job.
    • Sei stolz auf das, was du tust. Jede Tätigkeit hat ihren Zweck. Auch wenn sie noch so unbedeutend scheint oder du den Zweck erst später erkennst.

    Berufliche Erfüllung - Tipp 4: Kommuniziere mit anderen

    Fachliche Kompetenz ist das eine, zwischenmenschliche Kommunikationsfähigkeit das andere.

    Für ein erfüllendes Berufsleben

    ist BEIDES (!!) wichtig.

    Zumindest nach Ansicht der befragten Senioren.

    Oder möchtest du morgens aufstehen

    und in einen Job gehen,

    in dem du es fachlich zwar drauf hast

    aber von deinen Kollegen

    nur angefeindet wirst?

    Nein?

    Ich auch nicht!

    Deshalb sollten wir uns auch hier anhören, was die Senioren zu sagen haben:

    • Zeige Mitgefühl gegenüber anderen,
    • sei rücksichtsvoll,
    • höre deinem Umfeld zu
    • und versuche immer, Konflikte zu lösen anstatt sie zu schüren.

    Der persönliche Rat, den ich dir zu diesem Thema noch geben kann ist folgender:

    • Sprich niemals schlecht über andere. Sprich nur mit ihnen, wenn dir etwas nicht passt. Versuche Unstimmigkeiten in einem ehrlichen Gespräch zu klären. Das ist nicht einfach, aber es geht. Ansonsten bist du ganz schnell dabei, jemanden zu mobben. Und das will, glaube ich, keiner von uns…

    Berufliche Erfüllung - Tipp 5: Bewahre dir deine Eigenständigkeit

    Stell dir jetzt mal zwei Jobs vor:

    Im ersten wird dir alles genau vorgeschrieben. Du weißt, wann du anfangen musst, handelst nach vorgefertigten Arbeitsschritten, hast geregelte Pausen und musst keine eigenen Ideen einbringen. Wenn du etwas verändern willst, weil es sinnvoller wäre, musst du dich vor deinem Chef rechtfertigen. Denn eine Änderung im Ablauf ist nicht gewünscht. Und deine Ideen hierzu auch nicht.

    Im zweiten Job gibt es diese Regeln nicht. Du kannst anfangen, wann du möchtest. Du darfst pausieren, wenn du es brauchst. Du kannst deine Arbeit frei einteilen. Und du hast die Möglichkeit, Dinge zu hinterfragen und Verbesserungsvorschläge einzubringen, wenn du es für nötig hältst. Am Ende zählt nur ein gutes betriebliches Ergebnis. Wie du dorthin gelangst, ist deine Sache.

    In welchem Job denkst du würdest du dich wohler fühlen?

    Im zweiten?

    Mir würde es genauso gehen.

    Und den alten Leuten ebenso.

    Sie sind nämlich der Meinung, dass man am glücklichsten ist, wenn man einen Arbeitsplatz selbst aktiv mitgestalten kann.

    Also suche dir einen Job,

    bei dem du mitreden darfst.

    Trau es dir zu und mach deinen Mund (in angemessener Form!) auf!

    Du wirst erstaunt sein, wie gut du dich danach fühlst!


    Fazit:

    Wenn du also Erfüllung im Beruf finden möchtest, sind hauptsächlich zwei Dinge ausschlaggebend:

    1. Ein Sinn in deiner Arbeit (und das darf nicht hauptsächlich das Finanzielle sein!) und
    2. persönliche Freiheit bei der Ausübung der Tätigkeit.

    Ich selbst kann das ebenfalls bestätigen.

    Noch nie war ich glücklicher als jetzt,

    wo ich diesen Text für dich verfassen

    und dir damit einen guten Weg weisen darf.

    Warum?

    Weil ich einen GROßARTIGEN Sinn in dieser Arbeit sehe.

    Und weil ich diesen mit der Tätigkeit verknüpfe, was ich sowieso den lieben langen Tag gerne mache: dem Schreiben.

    So also lautet meine Antwort auf das Thema „Erfüllung im Beruf“.

    Und wie lautet deine?

    Danke für deinen Kommentar!

    P.S. Dies war Teil 3 meiner Artikelserie "Die Weisheit des Alters – was du von Menschen am Lebensende lernen kannst." Senioren haben noch viel mehr zu sagen in Bezug auf eine gute Lebensführung. Um welche Themen es dabei geht, erfährst du hier.

    Alles Liebe, deine Nicole

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    Über den Autor

    Nicole

    Nicole

    Hi, mein Name ist Nicole,
    ich bin Sozialpädagogin und feinfühlige Betreiberin von meinweg-deinweg, was ich als meine persönliche berufliche Erfüllung bezeichne. Daneben gehe ich in die beste Schule überhaupt: Das Leben!

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