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    5 Lebensweisheiten, die dich garantiert glücklich machen werden - Teil 5 Artikelserie

    Geschrieben von Nicole

    Kleine Einstiegsfrage an dich: Was hältst du von diesem Zitat von Friedrich Hebbel?

    „Wer an Glück glaubt, der hat Glück.“

    Spricht es dich an?

    Mich schon.

    Weil es so ziemlich das trifft, wovon auch ich überzeugt bin:

    Überlege immer wieder einmal, welche Ausprägungen

    gewisse Dinge und Einstellungen in deinem Leben haben

    und dann entscheide dich neu – und zwar für dein Glück!

    Dir ist nicht klar, wie ich das meine?

    Kein Problem, ich gebe dir gerne ein Beispiel: Eine entfernte Bekannte meiner Mutter.

    Diese Frau macht sich immer ziemlich viele SORGEN.

    Wenn meine Mutter und ich sie besuchen, ruft sie uns schon vorher an, um uns zu sagen, dass wir ja vorsichtig fahren sollen.

    Wenn wir dann da sind, fragt sie uns hundertmal, ob wir etwas essen wollen – wir könnten ja verhungern.

    Beim gemeinsamen Kaffeetrinken erzählt sie uns von den Horrormeldungen, die sie täglich im Fernsehen sieht.

    Sind wir damit fertig, sorgt sie sich, dass wir wieder gut nach Hause kommen.

    So geht es endlos weiter.

    Die arme Dame sorgt sich also ständig.

    Und vergisst darüber hinaus,

    das Leben zu GENIESSEN!

    Das ist sehr schade.

    Denn für sie ist die Welt ein böser Ort, an dem überall Gefahren lauern.

    Bislang konnten meine Mutter und ich sie leider noch nicht wirklich beruhigen.

    Aber wir sind dran. ;)

    Was ich damit sagen will:

    Ein gewisses Maß an Sorgen machen ist ok und vielleicht sogar „normal“.

    ABER es sollte NICHT unser ganzes Leben bestimmen!

    Alte Menschen sind uns jungen da ein wenig voraus. Sie haben ein großes Maß an Lebenserfahrung und sorgen sich nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit.

    Ich finde, das ist ein spannendes Thema und man kann viel von diesen Leuten lernen.

    Dieser Meinung war auch  Alterswissenschaftler Karl Pillemer, der die alten Leute für sein Buch *„Die kleinen Dinge machen das Leben schön. Was wir von den Alten lernen können“ befragte. Die lebenserfahrenen Menschen sollten eine Aussage darüber treffen, wie man ein glückliches Leben führt.

    Die Quintessenz:

    Alte Menschen können dir sehr gut sagen,

    wie du glücklich werden kannst.

    Warum?

    Weil sie in ihrem Leben schon wahnsinnig viel erlebt und selbst ausprobiert haben.

    Also auch die Dinge, die gut liefen.

    Oder aber schlecht (heiße Herdplatte und so, du verstehst schon…)

    Zum Thema „Glück“ haben sie fünf Tipps, die ich dir jetzt gerne weitergebe:

     Glück: Marienkäfer auf einem vierblättrigen Kleeblatt


    Glückstipp 1: Tue die Dinge, die dir wichtig sind, SOFORT

    Dieser Satz ist so einfach wie klar. Schiebe das, was du tun willst, nicht auf.

    Mach dich dran. Egal, was es ist.

    Leider weißt du nicht, wie lange du lebst. Genauso wenig wie ich.

    Stell dir vor,

    heute wäre dein letzter Tag.

    Was würdest du tun?

    Wie würdest du ihn verbringen?


    Glückstipp 2: Willst du Glück, dann wähle es aktiv

    Es gibt da einen Spruch von Arthur Schopenhauer, der ganz gut ausdrückt, was die alten Menschen damit meinen:

    „Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.“

    Sicher hast du das auch schon mitbekommen.

    Uns passiert etwas Negatives und wir haben zwei Möglichkeiten, wie wir damit umgehen:

    Wir können uns ärgern oder wir können es lassen.

    Ich finde, wir sollten es LASSEN.

    Ist besser so.

    Für unseren Geist UND unseren Körper…

    Wie ich dazu komme, dir das zu sagen?

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    Hier fällt mir eine kleine Geschichte ein, die ich selbst erlebt habe:

    An einem Sommerabend im letzten Jahr traf ich einen alten Freund. Wir schleckten ein Eis, unterhielten uns gut und genossen für ein paar Stunden unser Beisammensein. Als es schließlich dunkel wurde, begleitete er mich zu meinem Auto. Dort entdeckte ich etwas, was mir gar nicht gefiel: Einen Strafzettel. Super! Ich ärgerte mich und schimpfte wie ein Rohrspatz.

    Mein Freund hingegen lächelte mich nur an und fragte: „Was bringt dir das, Nicole?“

    Ich starrte ihn an wie ein Mondkalb, weil ich nicht wusste, was er meinte.

    Dann fragte ich: „Was bringt mir WAS?“

    Er grinste wieder.

    „Na, das ÄRGERN.

    Was nützt es dir?“

    Das Mondkalb starrte weiter und fragte:

    „Würdest DU dich etwa NICHT über so einen blöden Strafzettel ärgern?“. Er schüttelte den Kopf und verneinte.

    Mir blieb der Mund offen.

    Er sagte: „Ich erkläre es dir. Schau, den Strafzettel hast du fürs Falschparken bekommen. Du wirst ihn also zahlen müssen. Tut vielleicht weh, aber ist definitiv kein Weltuntergang. Du wirst es verschmerzen. Wenn du dich jetzt aber auch noch die nächsten drei Stunden darüber ÄRGERST, schädigst du nicht nur deinen Geldbeutel, sondern auch noch dich selbst! Oder was denkst du, machen deine negativen Gedanken mit deinem Körper?“

    Ich blinzelte bedöldelt. „Keine Ahnung!?“

    Er antwortete: „Nun, dein Blutdruck wird steigen. Deine Muskeln verspannen sich. Du bekommst einen trockenen Mund, Kopfschmerzen usw.“ Und das alles wegen eines Strafzettels, den du sowieso nicht mehr ändern kannst. Zahle diesen Betrag, hake es ab, nimm dir vor, es das nächste Mal besser zu machen. Und dann:

    "VERGISS ES!“

    Ich überlegte kurz. Tatsächlich musste ich ihm zustimmen. Wieso sollte ich mich wegen eines kleinen Fehlers die nächsten Stunden noch weiter ärgern und damit selbst schädigen? Ich würde den Betrag zahlen und damit war die Sache erledigt. In Zukunft würde mir das nicht mehr passieren.

    Gelassen klemmte ich den Strafzettel wieder hinter die Windschutzscheibe. Danach schlenderten wir in aller Seelenruhe zurück in die Stadt.

    Die Nacht war schließlich noch jung… !

    Überlege dir also gut, über was du dich ärgerst und über was nicht. Manches hat es schlicht und ergreifend gar nicht verdient!


    Glückstipp 3: Sorge dich nicht

    Sicher wird es im Leben Dinge geben, die dich belasten. Es wäre utopisch anzunehmen, dass immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.

    Trotzdem hast du es selbst in der Hand,

    wie viele Sorgen du dir machst

    und wie intensiv.

    Zu viele Sorgen können dir nämlich dein Leben vermiesen.

    Ich beispielsweise habe mir abgewöhnt, mir täglich die Zeitung zu kaufen. Ich will gar nicht mehr wissen, wer wo eingebrochen hat. Oder wer vergewaltigt worden ist. Oder in welchen Kanälen meine Steuergelder verschwinden.

    Lieber gehe ich eine Runde spazieren

    und genieße die Sonne.

    Seitdem ich das mache, bin ich vielleicht nicht immer up to date - aber das muss ich auch gar nicht sein!

    Der Vorteil ist: Ich sorge mich weniger.

    Und das tut meiner Seele gut.

    Wenn du wirklich grübeln musst, dann tue das zu

    • einer festgelegten Zeit (z.B. abends)
    • an einem festgelegten Ort (z.B. in deinem Lieblingssessel) und
    • nur für eine bestimmte Dauer (z.B. von 19.00 – 19.30 Uhr)

    Damit kannst du die Sorgen-Zeit auf ein gesundes Maß begrenzen. Und tust deiner Psyche definitiv einen Gefallen!

    Mache dir unbedingt klar: Durch deine Sorgen-Gedanken änderst du REIN GARNICHTS an der Situation!

    Es gibt sogar Menschen, die warten einfach ab, bis eine Situation sich von selbst klärt - auch eine Möglichkeit, mit Sorgen umzugehen. Oder hast du noch nicht festgestellt, dass du dir manchmal völlig umsonst irgendwelche Sorgen gemacht hast?


    Glückstipp 4: Habe einen Blick für die kleinen Freuden

    Überlege einmal kurz:

    Worin findest DU Freude im Leben?

    Sind es deine Freunde?

    Deine Familie?

    Dein Job?

    Dein Hund?

    Ein Winterspaziergang?

    Das obligatorische Snickers am Nachmittag?

    Eine erfrischende Dusche?

    Oder…?

    Für mich ist es eine große Freude, morgens meinen ersten Kaffee zu genießen. Dabei lasse ich mir viel Zeit. Schluck für Schluck nehme ich das Aroma und den vollmundigen Geschmack auf meiner Zunge wahr. Einfach Wunderbar. Und zwar jeden Morgen wieder!

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    Auch die alten Menschen, die von Karl Pillemer befragt wurden, gaben den Tipp, kleine Freuden zu genießen.

    Versuche unbedingt, diese auch zu SEHEN!

    Denn es ist nicht immer nur das große Glück, das zählt.

    Das kleine hat genauso Potential…!

    Du brauchst hierzu noch weitere Anregungen?

    Dann lies am besten meinen Artikel „Das große Glück der kleinen Dinge“.


    Glückstipp 5: Glaube an eine höhere Macht

    Jeder Mensch braucht etwas, woran er sich festhält. Etwas, woran er glaubt. Etwas, was ihm Kraft schenkt.

    Vielleicht der Glaube an eine höhere Macht…?

    WIE du diese höhere Macht nennst, ist egal.

    Hauptsache, du GLAUBST daran.

    Das kann dir in Krisenzeiten

    viel Auftrieb und Energie schenken.

    Alte Menschen sind davon überzeugt. Sehr oft gehen sie in die Kirche oder schließen sich einer kirchlichen Glaubensgemeinschaft an. Darin wird gebetet, diskutiert, der Sinn des Lebens immer wieder erfasst und diskutiert.

    Wenn du Lust hast, kannst du dich ja ebenfalls einer (wie auch immer gearteten) Gemeinschaft anschließen. Nur eine Sekte sollte es vielleicht NICHT gerade sein ;)

    Teile deinen Glauben mit anderen. Tausche dich aus. Bringe dich ein.

    Und du wirst sehen, dass dich das ungemein bereichern kann...


    Fazit

    Zusammenfassend ist zu sagen:

    Lebensglück hat viele Gesichter.

    Wenn du die fünf Ratschläge der älteren Generation befolgst, hast du eine gute Chance, im Leben glücklich und zufrieden zu sein.

    Das heißt natürlich nicht, dass du jetzt immer auf einer Wolke der Glückseligkeit dahinschweben wirst – das wäre zu schön, um wahr zu sein.

    Aber es kann bedeuten, dass sich deine Perspektive ins Positive verschiebt.

    Und du das Glas in Zukunft eher halb voll anstatt halb leer siehst.

    Was mich jetzt abschließend noch interessieren würde:

    Welchen Tipp hast DU als junger Mensch für ein glückliches Leben?

    Danke für deine Zeit!

    Deine Nicole

    Bild:

    Fotolia: #71174915 © Sonja Calovini

    P.S. Das war Teil 5 meiner Artikelserie "Die Weisheit des Alters - was du von alten Menschen lernen kannst." Wenn du noch mehr Ratschläge haben möchtest, schau hier.

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    Über den Autor

    Nicole

    Nicole

    Hi, mein Name ist Nicole,
    ich bin Sozialpädagogin und feinfühlige Betreiberin von meinweg-deinweg, was ich als meine persönliche berufliche Erfüllung bezeichne. Daneben gehe ich in die beste Schule überhaupt: Das Leben!

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