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    Bis zur totalen Erschöpfung - und wieder heraus

    Ein Gastbeitrag von Christoph Polder

    Christoph Polder hat in den Abgrund geblickt und sich wieder herausgearbeitet.

    Vor einigen Jahren bekam er ein Burnout und veränderte daraufhin sein Leben komplett. Bis dahin war es jedoch ein längerer Weg. In diesem Gastbeitrag erzählt er dir davon...

    Christoph Polder - ein Mensch, der in den Abgrund geblickt hat

    Mein Name ist Christoph Polder. Ich besiegte den Burnout, der eigentlich Depressives Erschöpfungssyndrom heißt und das ohne Medikamente. Ich möchte Dir ein Vorbild sein, Dir Mut machen und Dir zur Seite stehen bei Deinem Weg der Heilung.

    Ich hatte alles und war nichts. Ich war eine leere Hülle, die sich nach außen durch teure Autos und Anzüge profilierte. Nicht dass ich das jemals wollte. Nein, das Umfeld, die Kollegen, der Freundeskreis und das liebe Fernsehen machten mich zu einer Marionette des Systems.

    Ich machte Karriere. Nicht weil ich teure Uhren tragen und chique sein wollte. Nein, sondern weil ich Jahre zuvor an Hunger litt und ich mir schwor nie ein Sozialhilfeempfänger zu werden, wie es meine Eltern waren.

    Also rannte ich dem Erfolg immer weiter und weiter hinterher bis ich schließlich erkennen musste, dass das Hamsterrad, in dem ich mich befand, von innen aussah wie eine Karriereleiter von der ich glaubte, sie hinaufklettern zu können.

    Aber nun der Reihe nach …

    Aufgewachsen im schönen Allgäu, durch Umzüge quer durch Deutschland geprägt, mit Gewalt und der Bibel erzogen und von den Tafeln ‚ernährt‘, rannte ich mit 16 Jahren weg. Weg von dem Ort der mein Zuhause genannt wurde und kehrte nie zurück.

    Ich versuchte auf Biegen und Brechen ein besseres Leben zu haben, ohne zu wissen wie das ging. Ohne Vorbilder. Ohne eine helfende Hand.

    Ich schaffte es. Nach sieben harten Jahren, die ich mich auf Baustellen herumschlug und in Blechcontainern schlief, ging ich zurück zur Schule und holte auf dem zweiten Bildungsweg meinen Realschulabschluss, sowie mein Abitur nach.

    Es war hart, aber ich wollte was aus mir machen. Ich wollte mehr, also studierte ich. Das war nochmals eine andere Hausnummer, aber auch das schaffte ich und bekam während des Studiums sogar zwei Preise verliehen.

    Ich wurde Bauingenieur und geriet an Firmen, geriet an Chefs, die sich darauf verstanden das Maximum aus Menschen herauszuholen und dann abzuschießen. Ich tappte in die Falle. Gelockt von Gehältern, von denen ich zuvor nicht mal wusste, dass sie existieren tat ich alles was verlangt wurde.

    Ich riss Überstunden und flog um den Globus - ohne für die Mehrarbeit bezahlt zu werden.

    Ohne Lob. Ohne Anerkennung.

    Ich tat alles nur für die Karriere. Ich verzichtete auf eine Beziehung, ich ließ ein AC/DC Konzert sausen, ich verließ meine Freundin, meine geliebten Hobbies und meine ‚neue Familie‘ um für den Job umzuziehen.

    Für mich existierte kein lebenswertes Leben mehr. Für mich gab es nur doch die Firma und mein Girokonto. Bis mein Körper streikte. Bis mir mein eigener Körper den Stecker zog. Meine Batterien waren leer. Ich war am Ende. Am Ende meiner Kräfte. Ausgemergelt und bleich. Abgemagert und ein Wrack.

    Diagnose F.48.0!

    Ende!

    Ende der Karriere.

    Ende dieses Lebens.

    Ich war am Ende von allem!

    Ich suchte Hilfe und bekam keine. Ich fand Ärzte und solche, die ich selbst bezahlte.

    Aber geholfen hat nichts davon. Es war halt nett. Nett, dass ich mal unter Menschen war und mich jemand angefasst hat.

    Aber 13.000,-€ in drei Jahren der Krankheit? Die hätte ich auch besser investieren können.

    Ein weiterer Schicksalsschlag.

    Keine Wohnung mehr. Also lebte ich plötzlich in Hotels und vollmöblierten Wohnung in Stuttgart. Was hatte ich mit Stuttgart am Hut? Gar nichts.

    Wozu bin ich hier?

    Wohin soll ich?

    1090,-€ für 33m²! Zuviel. Zuviel Geld für zu wenig Wohnfläche. Ich verkaufte alles was ich noch hatte, packte meine Katze und stieg in das Wohnmobil, dass ich gegen mein teures Auto getauscht hatte.

    Ich fuhr los. Los, in die Einsamkeit. Los, um gesund zu werden. Los, um Erfüllung zu finden.

    Ich wurde gesund und schrieb alles auf. Ich schrieb in den drei Jahren drei Bücher, um all das zu verarbeiten was ich erlebt und erfahren hatte.

    Ich lernte, nur durch ‚verstehen‘ meine Psyche zu heilen. Ich lernte mir durch Selbstliebe, die Arbeit mit dem inneren Kind, Meditation und Selbstfürsorge etwas Gutes zu tun und damit meiner Seele.

    Auch lernte ich meinen Körper durch bessere Ernährung und Muskelpflege wieder aufzubauen. Ich änderte mein komplettes Leben, den Umgang mit mir selbst und mit anderen. Ich ging meiner Berufung nach und habe nun ein lebenswertes, ein interessantes und spannendes, selbstbestimmtes Leben, was deutlich mehr Qualität hat als mein vorheriges.

    Mein Name ist Christoph Polder und ich habe den Burnout besiegt!

    Meine ganz persönlichen Erfahrungen, die ich gerne mit allen Betroffenen teile, kannst Du auf meinem YouTube-Kanal ‚Bis zur totalen Erschöpfung‘ finden.

    Meine komplette Geschichte lies gerne in dem gleichnamigen *Buch.

    Blogs über mein ‚Vanlife mit Katze‘ findest Du unter: www.christophpolder.de

    Viel Erfolg beim Heilen wünscht: Christoph Polder

     Christoph Polder - ein Mann mit Erfahrung

    Christoph Polder ist Schriftsteller bzw. Berater und lebt heute in einem Wohnwagen zusammen mit seiner Katze Floki. Sogar das Fernsehen ist schon auf ihn aufmerksam geworden. Du findest den Beitrag HIER.

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