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    Mein Leben als Hochsensible/r

    Ich bin erst 22 Jahre jung und hatte das Glück, bereits früh zu erfahren, dass ich hochsensibel bin.

    Rückblickend, wie für die meisten, machte sich diese Eigenschaft bereits im Kindesalter bemerkbar...

    Hochsensibel und glücklich? Geht gut, wie man an Madita sieht...

    Es ist kein Geheimnis, dass meine Eltern sich, als ich 16 war, trennten.

    Dass es kriselt,

    habe ich schon als Kind gespürt,

    ehe es meinen Eltern selbst bewusst war.

    Ich bekam Angst, in die Schule zu gehen und bekam Bauchschmerzen und Übelkeit. Meine Eltern fanden eine Therapeutin, die mit Hypnose und Trance-Techniken arbeitete, um mir meine Ängste zu nehmen.

    Weder den Eltern noch dem zu jungen Kind erklärte sie damals den wahren Grund meiner Probleme, aus guten Gründen der Zurückhaltung und da das Kind dies nicht verstehen könnte.

    Jahre später, letzten Sommer, kehrte ich erneut in ihre Praxis zurück.

    Wir behandelten gemeinsam meine neuerliche depressive Phase (bereits 2015 leidete ich unter der ersten depressiven Phase und half mir damals mit Sprechtherapie, da die Behandlung meiner ersten Therapeutin von der Krankenkasse nicht bezahlt wird).

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    Ich wollte die Probleme endlich in den Griff bekommen, denn die Sprechtherapie half mir offenbar nicht. Schließlich war ich gut in der Lage, mich oberflächlich selbst zu analysieren – und ob ich jetzt die Therapeutin vollquatschte oder meine Familie und Freunde, machte keinen Unterschied.

    Die Therapeutin half mir,

    tief in meinem Unterbewusstsein nach den wahren Gründen meiner Ängste,

    die aus Unsicherheiten resultierten,

    zu graben.

    Sie lies mich mit verschiedenen Teilen meiner Persönlichkeit zusammenkommen.

    Schließlich sprach ich mit dem Teil, der mich die depressiven Stimmungen fühlen ließ. Es stellte sich heraus, dass „Herbert“, wie ich ihn nannte, mich lediglich beschützen wollte. Indem er mich mit den Stimmungen „krank“ machte, bewahrte er mich vor Überlastungen, die ich mir laufend aufbürdete, ohne es zu merken.

    In einem klärenden Gespräch versicherten die Therapeutin und ich diesem Teil von mir, dass er sich nun zurückziehen könnte, da ich versprach, mehr auf mich Acht zu geben.

    Meine Therapeutin empfahl mir die Bücher von Rolf Sellin. Ich verschlang sie, begierig auf all die Erkenntnisse, die ich daraus gewann.

    Bücher von Rohleder und anderen Autoren zur Hochsensibilität, aber auch dem Thema Bauchgefühle und körperliche Empfindungen als Botschaften, halfen mir, mich selbst besser zu verstehen.

    Ich lernte zu akzeptieren,

    dass ich nicht das leisten kann,

    was andere leisteten.

    Ich akzeptierte, dass ich nicht jede Stimmung, jedes Gefühl verstehen muss, jedoch zu lernen, einfach nur zuzuhören und in der Regel mich zu entspannen, damit es mir wieder besser geht.

    All diese Wandlungen geschahen erst im Laufe des letzten Jahres.

    Eine wichtige und großartige Stütze war mir hierbei meine Liebe des Lebens, den ich schon vor zwei Jahren finden durfte, genau dann, als ich ihn am meisten brauchte.

    Ich bin sehr dankbar für Blogs wie den von Nicole und Büchern wie jene von Sellin und Rohleder, die mich immer daran erinnern, dass ich noch viel lernen muss und kann und dass ich mit Sicherheit auch Rückfälle erwarten muss.

    Aber dass all dies nicht schlimm ist, denn ich hatte das Glück, bereits sehr früh auf den richtigen Weg zu geraten und die Unterstützung in meiner Familie und unter meinen Freunden zu finden, die ich brauche.

    Deshalb bin ich bereits sehr neugierig, was die Zukunft nach meinem Masterabschluss nächsten Sommer für mich bereit hält und gehe zwar mit Vorstellungen und Zielen durch das Leben, jedoch ebenso mit einer offenen und neugierigen Haltung, mich stets eines besseren belehren zu lassen.

    Von Madita E. Heubach

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    P.S. Du magst ebenso wie Madita so offen und mutig über deine Hochsensiblität schreiben? Keine Sorge, du musst kein literarisches Genie sein und darfst auch anonym bleiben - wenn du das willst. Ich freue mich auf dich! Deine (ebenfalls hochsensible) Nicole

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