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    Mein Leben als Hochsensible/r

    Du bist hochsensibel und möchtest öffentlich darüber schreiben?

    Dann bist du hier richtig. Mit der Reihe „Mein Leben als Hochsensible/r“ möchte ich dir Gelegenheit geben, zu schildern wie es dir mit deinem Wesenszug tagtäglich ergeht. Den Anfang macht Ursula Gaisa Ursula Gaisa (50) alias die Erbsenkönigin. Sie ist hochsensibel UND Scanner, was so manches Mal für Zündstoff sorgt…

    Ursula Gaisa alias die Erbsenkoenigin

    Dass ich hochsensibel bin, weiß ich noch nicht so lange.

    2009 hatte ich ein schlimmes Jahr – mit einigen Todesfällen, einer Operation und Krankheit, daraus entwickelten sich schlimme Panikattacken.

    Ich versuchte, das Ganze in den Griff zu bekommen und las sehr viel zum Thema Ängste. Dabei fiel mir auf, dass ich schon als Kind anders und viel heftiger auf Kritik, schlechte Nachrichten, traurige Bücher und Filme reagiert habe.

    Irgendwann machte ich dann einen Test und fand heraus,

    dass ich zu 95 Prozent hochsensibel bin.

    Auch meine Vielbegabung begleitet mich schon seit meiner frühen Kindheit: ich war immer gut in der Schule, ohne mich besonders anstrengen zu müssen, habe viel und gerne gemalt und gezeichnet, Bücher habe ich reihenweise verschlungen, sobald ich lesen konnte.

    Ich wollte unbedingt Ballettunterricht und Klavierspielen lernen. Später am Gymnasium war ich in der Theatergruppe, in der Schülerzeitungsredaktion und engagierte mich in der SMV.

    Was sich ganz gut anhört, war auf der anderen Seite eine Last für mich, nach einer verpatzten Aufnahmeprüfung an einer Schauspielschule nach dem Abitur, wusste ich so ganz und gar nicht, was ich mit meinen vielen anderen Talenten beruflich anfangen sollte.

    Ich entschied mich – eher von meiner Mutter gelenkt als aus Berufung - für ein Lehramtsstudium, das ich aber nach einem England-Aufenthalt als Teaching Assistant, in ein Magister-Studium umwandelte.

    Die Atmosphäre in einem Lehrerzimmer, die festen Zeiten, wie wenig empathische die anderen Lehrerkollegen über die Schüler herzogen, das war alles so gar nichts für mich.

    Auch an der Uni war ich in verschiedenen Theatergruppen, wo ich immer die besten Leute kennen lernte, gründete sogar ein Trio, mit dem Chanson- und Kabarettprogramme zur Aufführung brachte, verurteilte mich aber insgeheim immer noch, dass ich „nichts so richtig gut“ könnte.

    Ursula Gaisa in Aktion

    Klar, dass ich nach dem Abschluss der Germanistik-/Anglistik-Studiums erst mal wieder so gar nicht wusste, was beruflich anfangen.

    Ich bewarb mich bei verschiedenen Verlagen und hielt mich – wie in der ganzen Studienzeit – mit Service-Jobs über Wasser.

    Nach einem Praktikum in einem Musikverlag bewarb ich mich erfolgreich um die Stelle einer Redaktionsassistentin im gleichen Haus. Hier bin ich immer nach inzwischen als Redakteurin fest angestellt.

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    Irgendwann wollte ich unbedingt Mutter werden, was sich als – heute immer noch - große Herausforderung für mich als Hochsensible herausstellte.

    Schon die große Verantwortung,

    die einen nie mehr verlässt,

    drohte mich anfangs fast zu erdrücken.

    Da ich sehr empathisch veranlagt bin, spüre ich alle negativen Gefühle und Ängste meines Sohnes fast ungefiltert. Ich fing bald wieder an zu arbeiten, die Dreifach-Belastung Mutter-Beruf-Haushalt war und ist schwer. Kein Wunder, dass ich aus lauter Stress 2009 dann diesen Zusammenbruch hatte.

    Seit ich weiß, dass ich eine hochsensible Scannerin bin, ist vieles nicht unbedingt einfacher, aber besser geworden.

    Ich weiß jetzt, dass ich Auszeiten brauche

    und brauchen darf.

    Yoga oder lange Spaziergänge in der Natur helfen mir am allerbesten. Ich habe akzeptiert, dass ich eben vieles machen kann und will, um mich gut zu fühlen.

    Auf der Bühne stehe ich immer noch regelmäßig, ich betreibe seit 2011 einen Foodblog, war schon bei „Shopping Queen“ und in der Küchenschlacht im Fernsehen, weil mir ein bisschen langweilig wurde.

    Ich schreibe nebenberuflich seit Jahren für verschiedene Stadtmagazine, mein Online-Magazin für Hochsensible erbsenkoenigin.de als Plattform und Austauschportal für Betroffene macht mir seit vergangenem Sommer viel Freude…

    Hinter diesem Logo steckt eine starke hochsensible Frau, die ihren Weg macht

    Ich möchte nichts von alldem, was ich mache missen, muss aber immer wieder den schmalen Grad zwischen Über- und Unterforderung finden…

    Ursula

    Mehr über Ursula Gaisa findet Ihr unter http://www.erbsenkoenigin.de und http://www.franz-allesmitliebe.blogspot.de und http://www.bavarian-giants.de

    P.S. Du bist ebenfalls hochsensibel und willst dich hier schreibend austoben (und NEIN, du musst dazu KEIN literarisches Genie sein!)? Schick mir eine Mail!

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