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    So verhilft ein Dankbarkeitstagebuch zum glücklichen und erfüllten Leben

    Bist du dankbar? Solltest du hier Probleme haben, etwas zu finden, für das du dankbar bist, solltest du dir ein sog. "Dankbarkeitstagebuch" genauer anschauen. In diesem Gastartikel von Asja (www.dickerbuddha.de) erfährst du, was es damit auf sich hat und wie genau du es umsetzt. Viel Spaß!

    Dankbarkeitstagebuch - ein Weg zu mehr Demut vor dem Leben

    So verhilft ein Dankbarkeitstagebuch zum glücklichen und erfüllten Leben

    Es ist schon längst kein Geheimnis mehr, dass Dankbarkeit viel mehr als nur eine nette Geste ist.

    Das Gefühl und die Praxis der Dankbarkeit wirken sich positiv auf dein Leben aus. Auch die Wissenschaft stimmt dem zu.

    Auch ich habe mich inspirieren lassen und mir ein Dankbarkeitstagebuch angelegt, in dem ich meine Wertschätzung und Dankbarkeit täglich festhalte.

    Ja, auch ein Tagebuch oder Journal steigert dein Wohlbefinden, indem es dir dabei hilft, dich regelmäßig selbst zu reflektieren.

    Doch beim Dankbarkeitstagebuch geht es exklusiv darum, sich deutlich zu machen, dass es immer etwas gibt, wofür man dankbar sein kann.

    Das kann deine Laune nicht nur sofort steigern, sondern auch langfristig immense positive Veränderungen in dein Leben bringen.

    In diesem Beitrag will ich meine Erfahrungen teilen und aufzeigen, wie das Dankbarkeitstagebuch mir (und hoffentlich bald auch dir) zu einem glücklichen und erfüllten Leben verhilft.


    Wie schreibt man ein Dankbarkeitstagebuch?

    Bei der Gestaltung deines Dankbarkeitstagebuchs stehen dir eigentlich alle Türen offen.

    Hier möchte ich dir eine kleine Vorlage oder Inspiration geben, falls du noch nicht weißt, wo du anfangen sollst.

    Wo soll ich schreiben?

    Suche dir zunächst ein Heft oder einen schönen Notizblock aus, der von nun an dein Dankbarkeitstagebuch sein wird. Je nachdem wie kreativ du dich fühlst, kannst du das Buch selbst gestalten. Vielleicht klebst du Fotos von schönen Momenten rein, die dich an manchen Tagen inspirieren oder malst etwas.


    Wann ist die beste Zeit?

    Ich schreibe meine Gedanken meist direkt morgens nach dem Aufwachen oder nach der Meditation auf. Das passt für meinen Lifestyle am besten. Du musst jedoch eine passende Zeit für deinen Lebensrhythmus. Einige meiner Freunde praktizieren Dankbarkeit am Abend vor dem Zubettgehen und sind mit dieser Methode super glücklich.

    Die Hauptsache ist, dass du dir Zeit für das Tagebuch nimmst und ganz bei der Sache bist. An manchen Tagen können schon 5 Minuten ausreichen, manchmal wirst du vielleicht auch mehr Zeit brauchen.

    Ich nehme mir am Wochenende immer etwas mehr Zeit für die Dankbarkeitspraxis.


    Was soll ich ins Dankbarkeitstagebuch schreiben?

    Am Anfang kann es durchaus zur Herausforderung werden, etwas in ein vollkommen leeres Tagebuch zu schreiben. Glaube mir, mit jedem Tag wird es dir einfacher fallen, etwas, wofür du dankbar bist, zu finden. Die ersten Tage wirst du damit zu kämpfen haben, auch nur drei Sachen aufzuzählen. Nach zwei Wochen wirst du sicherlich ganz einfach 20 auflisten können.

    Hier kommen einige Inspirationen für dein Dankbarkeitstagebuch. Über die folgenden Sachen könntest du dir Gedanken machen und ggf. deine Dankbarkeit dafür ausdrücken.

    • Personen, die du gern hast (vergiss nicht Kollegen, Lehrer und Erzieher deiner Kinder, Musiker, die du gern hörst)
    • Sachen, die dich in der vergangenen Woche zum Lächeln gebracht haben.
    • Dein Zuhause
    • Der Blick aus dem Fenster
    • Du selbst (z.B. Was macht dich einzigartig? Was findest du besonders toll an dir?)
    • Ein Ereignis in der Vergangenheit oder Zukunft
    • Etwas, woraus du dich freust
    • Wie drückst du deine Dankbarkeit normalerweise gegenüber anderen aus?
    • Ein Ereignis, das dich geprägt hat / aus dem du lernen konntest
    • Dinge / Personen, die dir durch eine schwierige Phase geholfen haben
    • Deinen Körper
    • Deine Stadt
    • Traditionen und Rituale

    Du siehst, die Möglichkeiten sind grenzenlos. Egal, wo du hinschaust, wird es Dinge geben, für die du dankbar sein kannst. Du musst nur deine Augen öffnen und anfangen nach ihnen zu suchen.

    Sobald du etwas gefunden hast, das dir das Gefühl von Dankbarkeit verleiht, verweile ruhig etwas in diesem Gefühl. Genieße es und lass es dich erfüllen.

    Schreibe es danach auf, vielleicht fügst du noch einige Sätze hinzu. Gehe dann zum nächsten Punkt über.
    Wie viele Dinge du dir täglich aufschreibst, ist ganz dir überlassen. Ich persönlich habe mich nie auf eine feste Anzahl festgelegt. Je nach Lust und Laune, gehe ich nämlich bei einzelnen Punkten Mal mehr ins Detail, Mal schreibe ich mehr Punkte auf.


    Vorteile vom Dankbarkeitstagebuch

    Kommen wir nun zu den Vorteilen eines Dankbarkeitstagebuches, dem Part, wegen dem wir uns hier versammelt haben. :)

    Du lernst Kleinigkeiten schätzen

    Eine Sache, die sich relativ früh feststellen lässt, ist die Fähigkeit, kleine Freuden mehr zu schätzen.

    Dadurch, dass du die Dankbarkeit und Freude immer wieder an die Oberfläche holst, pendelt sich ein Bewusstsein für die kleinen, schönen Dinge ein. Du lernst scheinbar unbedeutende Gesten, Momente und Erfahrungen viel mehr wertzuschätzen.

    Was ich früher vielleicht gar nicht bewusst wahrgenommen habe, verleiht mir heute ein schönes Gefühl, das teilweise den ganzen Tag lang anhält.

    Auch Momente mit Freunden und Familie kommen dir viel wertvoller vor. Schöne Ereignisse werden oft einen Teil der Dinge darstellen, für die du dankbar sein wirst.

    Die Tatsache, dass du dir diese Freuden bewusst machst, wird dir auch dabei verhelfen, diese Freuden schon aktiv zu verspüren, während du sie erlebst.


    Du wirst positiver

    Worauf auch immer du deine Aufmerksamkeit richtest, das wird wachsen.

    So ist das auch mit positiven Dingen, für die du dankbar bist.

    Indem du niederschreibst, wofür du tiefe Dankbarkeit verspürst, trainierst du quasi deinen Optimismus.

    Du entscheidest dich bewusst dafür, mehr vom Positiven in dein Leben einzuladen und entziehst allem Negativen in deinem Leben somit die Energie.

    Auch wenn die Positiven Aspekte in deinem Unterbewusstsein präsent sind, beim Schreiben holst du sie in dein Bewusstsein. Somit erscheinen sie konkreter und realer.


    Du schläfst besser

    Ein weiterer Grund, warum du dir ein Dankbarkeitstagebuch anlegen solltest, sind die positiven Auswirkungen auf deinen Schlaf.

    Sogar Studien belegen, dass Dankbarkeit deinen Schlaf verbessern kann.

    Kannst du nachts schlecht ein- oder durchschlafen?

    Dann kann es vielleicht daran liegen, dass du schlecht abschalten kannst und viel zu viel nachdenkst.

    Wenn das der Fall ist, dann gewöhne es dir an, abends vor dem Schlafengehen in dein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben.

    So kannst du alle Ereignisse des Tages noch ein Mal Revue passieren lassen und konzentrierst dich schließlich auf diejenigen, für die du dankbar bist. Besonders effektiv ist diese Methode an Tagen, an denen “alles doof” erscheint.


    Du bist selbstbewusster

    Das Dankbarkeitstagebuch zwingt dich fast schon dazu, dir deine eigenen Stärken und Erfolge klarzumachen und diese auch ausgiebig zu feiern.

    Ich hatte früher oft das Problem, dass ich mich hauptsächlich auf Misserfolge fokussiert hatte. Erfolge wurden kurz von der Aufgabenliste gestrichen und nicht weiter beachtet.

    Auf Dauer kann eine solche Denkweise zu Selbstzweifeln und im Extremfall sogar zu Depressionen führen.

    Das Dankbarkeitstagebuch verschafft dir einen Ort, wo du Erfolge ausgiebig genießen und über sie schreiben kannst. Du kannst das Erfolgsgefühl noch ein Mal erleben und für einen Moment darin verweilen.

    Auch führt der Ausdruck von Dankbarkeit, dazu, dass du dich seltener mit anderen vergleichst und dich von ihrer Meinung beeinflussen lässt. Ein weiterer Punkt, der sich positiv auf das Selbstbewusstsein auswirkt.

    Nicht nur das, auch tendierst du weniger dazu, andere zu verurteilen.


    Du hast weniger Stress

    Dankbare Menschen kümmern sich mehr um sich selbst, was langfristig zu einem glücklicheren und gesünderen Leben führt.

    Selbstfürsorge, die in Form von Dankbarkeit ausgeübt wird, führt zu einer besseren Fähigkeit, Stress zu verarbeiten und abzubauen.

    Dabei reduziert das Gefühl des Dankbarseins und der damit einhergehenden Zufriedenheit den Stress bereits im selben Moment.

    Du tauschst somit bewusst Stress gegen Dankbarkeit aus.

    Als Folge fühlst du dich direkt geerdet und bekommst einen freien Kopf. Somit bist du auch in der Lage, deine Probleme (= Stressauslöser) besser und entspannter zu lösen.


    Du vertiefst deine Beziehungen

    Durch die Angewohnheit, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen, werden sich auch einige deiner Beziehungen vertiefen.

    Durch die regelmäßige Reflektion, werden dir Dinge, die dir guttun bewusster werden.

    Vielleicht wirst du merken, dass du immer wieder darüber schreibst, wie dankbar du für eine bestimmte Arbeitskollegin bist. Deine Beziehung zu ihr wird sich dadurch vertiefen und vielleicht entwickelt sich auf dessen Basis eine gute Freundschaft.

    Ich habe meine Beziehung zu einigen Verwandten aufgrund der Dankbarkeitspraxis vertiefen können.

    Wie es so oft ist, hält man Verwandte gerne für selbstverständlich.

    Als ich jedoch bemerkte, dass bestimmte Verwandte immer wieder in meinem Tagebuch auftauchten, vertiefte ich bewusst meine Beziehung zu ihnen, in denen ich nun mehr Zeit mit ihnen verbringe und meine Dankbarkeit an sie weitergebe.

    So etwas hört doch jeder gerne, oder?

    Ein ähnliches Prinzip könntest du übrigens auch mit Aktivitäten verfolgen.

    Vielleicht fällt dir auf, dass deine gelegentliche Yogastunde immer wieder in deinem Tagebuch auftaucht.

    In diesem Fall solltest du mehr davon in deinen Alltag implementieren und beobachten, ob die Aktivität auch weiterhin viel Freude bereitet.


    Fazit zum Dankbarkeitstagebuch

    Für viele Menschen, und auch für mich, hat das Dankbarkeitstagebuch viele positive Veränderungen bewirkt. Es verhilft dir dabei, glücklicher, ruhiger und bewusster zu leben.

    Wichtig ist jedoch, das Tagebuch regelmäßig mit neuen Dingen zu füttern, für die du dankbar bist.

    Auch, solltest du deine Einträge hin und wieder (z.B. 1 Mal im Monat) erneut durchlesen. So kannst du Muster erkennen und daraus eigene Schlüsse ableiten.

    Und nun, schnappe dir einen Notizblock und verwandle es noch heute in dein Dankbarkeitstagebuch.

    So wirst du schon bald von einer Menge Vorteile, aber auch von viel neuer Inspiration profitieren können.

    Autorin: Asja - www.dickerbuddha.de

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